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Fortschritte beim biologischen Anbau in Tansania

Foto: Monitoring und Betreuung bei der Einführung des organischen Anbaus in Matombo.

Die Unterstützung der KAB München und Freising in Tansania wirkt. Dies zeigt ein aktueller Fortschrittsbericht. Organischer Anbau macht Landwirte von Agrarkonzernen unabhängig, verbessert die Nahrungsversorgung und erwirtschaftet Verdienste.

Seit 2013 existiert die Partnerschaft der KAB München und Freising mit der Schwesterorganisation CWM (catholic workers movement) in der tansanischen Diözese Morogoro. Die stark schwankenden Niederschläge dort sind eine große Herausforderung für die landwirtschaftliche Produktion. Trotzdem kommt das Projekt „Organischer Anbau“ gut voran.

Erlerntes Know-how erfolgreich umgesetzt

In einer Landwirtschafts-Schule erlernen die CWM-Mitglieder Methoden zur Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit, Schädlingsbekämpfung, Bekämpfung von Krankheiten und Unkrautbekämpfung. Überprüfungen bei den Basisgruppen zeigten, dass die CWM-Mitglieder das Wissen und die Fähigkeiten, die sie von den Farm Field Schools erworben haben, auf ihren eigenen Felder anwenden. Es sind bereits erste Erfolge zu verzeichnen.

Wassersparender Anbau

In Gebieten mit Wassermangel wie Chalinze und Mikese werden verschiedene Bewässerungsmethoden, wie das traditionelle Bewässerungssystem und die Verwendung von Abwasser aus der Küche ausprobiert. Mit dem Abwasser können Gärten mit sehr wenig Wasser bewirtschaftet werden. Gemüse kann z.B. in Säcken, alten Reifen, in Wasserflaschen, etc. gepflanzt werden. Diese neuen Methoden erlauben es vielen Familien, ihre Ernährungssituation zu verbessern und einen kleinen Verdienst zu erwirtschaften.

Download

Vollständiger Fortschrittsbericht zum Herunterladen (Stand: August 2019):
Fortschrittsbericht Organic Farming CWM KAB MOROGORO-Deu-2019.pdf

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