Foto: Proteste vor dem Kanzleramt gegen eine Verwässerung der Haftungsregelungen für Unternehmen in der EU-Lieferketten-Richtlinie.
Die KAB Deutschlands übt scharfe Kritik: Laut einer Analyse von Misereor und dem Global Policy Forum verwässert das FDP-geführte Bundesjustizministerium das geplante EU-Lieferkettengesetz – auf Druck von Lobbyisten aus der Wirtschaft.
Als einen Skandal bezeichnet die KAB Deutschlands die Vorgaben der Ampelkoalition zum EU-Lieferkettengesetz. „Es kann nicht sein, dass ein FDP-Bundesjustizminister sich zum Büttel der Arbeitgeberverbände macht und wichtige Rechte für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beschneidet“, betont Bundesvorsitzende Beate Schwittay.
Die KAB Deutschlands fordert die Bundesregierung auf, die so genannte „Safe-Harbour“-Regelung fallen zu lassen und Zertifizierungssysteme staatlich zu akkreditieren. „Nur so kann die Umsetzung von Sorgfaltspflichten garantiert werden“, erklärt die KAB-Bundesvorsitzende.
Hier geht es zur vollständigen Meldung auf der Website der KAB Deutschlands.
Abonnieren Sie unseren monatlichen Newsletter:
6. September 2026, 11:00 Uhr
83229 Aschau im Chiemgau - An d. Bergbahn 8
KAB-Bergmesse an der Kampenwand
15. September 2026, 18:00 Uhr
80336 München - Pettenkoferstr.8
Krisenbegleiter Aufbaukurs I
8. Oktober 2026, 18:00 Uhr
80336 München - online
BieBiR: Bildung für ehrenamtliche Bildungsreferenten/innen – Gesellschaft. Wandel. Demokratie.