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22.11.2021

Neues ZdK-Präsidium steht für Aufbruch und Umbruch

Neues ZdK Präsidium v.l.n.r. Birgit Mock, Prof. Dr. Thomas Söding, Dr. Irme Stetter-Karp, Wolfgang Klose, Prof. Dr. Claudia Nothelle. Foto: © ZdK/Harald Oppitz

Die KAB Deutschlands beglückwünscht Dr. Irme Stetter-Karp zur Wahl als neue ZdK-Präsidentin. Damit sende die Vollversammlung ein deutliches Zeichen. Die vier gewählten Vizepräsident*innen engagieren sich für den Synodalen Weg.

„Das eindeutige Votum der Vollversammlung für Frau Stetter-Karp ist ein deutliches Zeichen dafür, dass wesentlich mehr Frauen in allen Bereichen des kirchlichen Lebens Führungspositionen einnehmen müssen“, betonte Bundespräses Stefan-Bernhard Eirich. Denn nach Rita Waschbüsch ist Stetter-Karp erst die zweite Frau an der Spitze der katholischen Laienbewegung. Gleichzeitig äußerte Eirich die Hoffnung, dass sich Stetter-Karp vor dem Hintergrund ihrer bisherigen Aufgaben an der Spitze der Diözesancaritas Rottenburg-Stuttgart für Menschen in prekären Arbeitsverhältnissen nicht zuletzt im Bereich kirchlicher Arbeitgeberschaft stark machen werde.

Stetter-Karp erhielt bei der Vollversammlung in Berlin 149 von 190 Stimmen. Sie folgt damit Prof. Thomas Sternberg nach, der nach sechs Jahren Amtszeit nicht erneut kandidiert hatte. „Das eindeutige Votum der Vollversammlung für Frau Stetter-Karp ist ein deutliches Zeichen“, betonte Bundespräses Eirich. „Denn, nach Rita Waschbüsch ist Stetter-Karp eine weitere Frau an der Spitze der katholischen Laienbewegung.“ Mit der Wahl der Vizepräsident*innen Birgit Mock, Wolfgang Klose, Claudia Nothelle und Thomas Söding seien Personen gewählt worden, die sich intensiv in den Prozess des Synodalen Weges einbringen.

Mehr Ressourcen für Synodalen Weg

Im kommenden Katholikentag im Mai 2022 in Stuttgart, der unter dem Leitwort „leben teilen“ stehe, sieht die neue ZdK-Präsidentin eine wichtige Chance, als Katholikinnen und Katholiken mit großer Kraft gesellschaftliche Zukunftsdebatten anzustoßen. Die Vollversammlung selbst hatte sich in Berlin mit vielen Anträgen in die aktuellen gesellschaftlichen Debatten eingebracht. So rief das ZdK zur weltweiten Solidarität bei der Verteilung von Impfstoffen gegen das Corona-Virus auf, verlangte die vorbehaltlose Umsetzung der Istanbul-Konvention zum Schutz vor Gewalt gegenüber Frauen und mahnte den Schutz von Menschen auf der Flucht an. Innerkirchlich soll es eine Aufstockung der Ressourcen für den Synodalen Weg geben, um seinen Erfolg möglich zu machen.



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