Schulkinder an den neuen Handwasch-Stationen. Foto: CWM
Spenden aus der KAB München und Freising und der Katholischen Zentralstelle für Entwicklungshilfe haben in Tansania 80 Handwasch-Stationen für Schulen und Pfarreien finanziert. Ein Report zeigt nun die positiven Effekte – nicht nur gegen Corona.
Das Bewusstsein, dass auch kleine Hygienemaßnahmen wie Händewaschen Infektionen und Krankheiten vorbeugen, sei durch die Handwasch-Stationen stark gewachsen, heißt es in dem Bericht. Verfasst wurde er vom Nationalen Koordinator der Partnerorganisation CWM, Edson Yeyeye, und Karl Busl, dem Partnerschaftsbeauftragten der KAB. Nicht nur das Ansteckungsrisiko mit Corona-Viren sei verringert worden: „Als sehr erfreulicher ‚Nebeneffekt‘ wurde die Ausbreitung weiterer Krankheiten wie Cholera und Typhus eingedämmt. Für Tansania ein enormer Erfolg.“
Nachdem im Mai nach einem ersten Lock-Down die Schulen wiedereröffnet worden seien, seien aus finanziellen Gründen nicht einmal einfache Hygiene-Maßnahmen möglich gewesen. Mittlerweile sei jeder, der eine Schule oder Kirche betrete, verpflichtet, die Handwasch-Stationen am Eingang zu nutzen. „Die Hygienemaßnahmen werden sehr gut angenommen.“ Daher könne sich um die Handwasch-Stationen eine Hygiene-Kultur entwickeln. Schüler könnten dadurch ihre Einstellung ändern und sich regelmäßiges Händewaschen zur Gewohnheit machen.
Bericht „Handwasch-Stationen für Schulen“ (PDF)
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