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Pflegenotstand: über 100.000 Unterschriften fürs Innenministerium

„Stoppt den Pflegenotstand in Bayern“: Das fordert ein breites Bündnis aus Parteien, Gewerkschaften, Pflegeverbänden und der katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) von der Staatsregierung. In einer gemeinsamen Aktion hat das Bündnis über 100.000 Unterschriften beim Innenministerium eingereicht. Damit wurde die erforderliche Mindestanzahl von 25.000 Unterschriften deutlich übertroffen. Das Ministerium muss nun juristisch prüfen, ob es ein Volksbegehren zulässt.

KAB fordert Solidarität für Pflegekräfte

Als Arbeitnehmerverband setzt sich die KAB besonders für bessere Arbeitsbedingungen in der Pflege ein. Erna Groll, Vorsitzende der KAB Bayern, betonte in ihrer Rede: „Als Katholische Arbeitnehmer-Bewegung sehen wir die Pflege in Gefahr. Menschen, die in der Pflege arbeiten und diesen Beruf ergreifen, tun dies aus Überzeugung und mit hohem persönlichen Engagement. Ohne entscheidende Verbesserung der Arbeitsbedingungen jedoch werden alle Bemühungen für eine bessere Pflege ins Leere laufen. Denn die Belastungen der Pflegekräfte, sowohl physisch wie psychisch, macht auf Dauer krank und lässt die Pflege ausbluten.“

„Dass sich in kurzer Zeit und mit begrenztem Werbeaufwand so viele Menschen für die Forderung nach einer besseren Pflege in Bayern haben begeistern lassen, zeigt, wie wichtig dieses Thema der Bevölkerung in unserem Bundesland ist“, so Heinz Neff, der den KAB-Diözesanverband München und Freising im Bündnis „Stoppt den Pflegenotstand“ vertritt.

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