Foto: KAB/Canva
Am 1. Mai, Tag der Arbeit, ist die KAB München und Freising mit einem Aktionsstand in der Münchner Fußgängerzone präsent. Wie der Maiaufruf der KAB Deutschlands steht die Aktion unter dem Motto „Uns gehört die Zeit – Zeitgerechtigkeit statt Demokratiegefährdung!“.
Der Aktionsstand der KAB am Marienplatz ist von 12:00 und 13:30 Uhr besetzt. Alle KAB-Mitglieder und Interessieren sind herzlich willkommen!
Aufruf und Aktion der KAB zum 1. Mai, Tag der Arbeit
München, 27.04.2026. Am 1. Mai ist die KAB München und Freising wieder im Interesse der Arbeitnehmer:innen auf der Maikundgebung des DGB in der Münchner Fußgängerzone präsent. Thema am Aktionsstand der KAB von 12:00 bis 13:30 Uhr am Marienplatz ist die Zeitgerechtigkeit – orientiert am diesjährigen Maiaufruf der KAB Deutschlands. Um zu zeigen, dass eine Flexibilisierung der Arbeitszeit weiterhin nicht nur nach oben, sondern auch nach unten möglich ist, findet eine Umfrage zur Viertagewoche statt. Kita-Beschäftigte sind eine der Berufsgruppen, die von einer Ausweitung der Arbeits- und Öffnungszeiten in anderen Branchen – z.B. im Handel – voraussichtlich stark betroffen sein werden. Deshalb haben Interessierte die Möglichkeit, am KAB-Stand „Wimpel für Wandel“ zu gestalten. Dies sind Protestwimpel aus Papier, die auf die Missstände in Bayerns Kitas aufmerksam machen und die Landespolitik zu einer Kurskorrektur auffordern sollen. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt.
Maiaufruf der KAB Deutschlands 2026
„Wir erleben einen Angriff auf die hart erkämpften Rechte der Arbeitnehmer:innen. Der Sozialstaat soll geschleift, die soziale Sicherheit eingeschränkt und Löhne gesenkt werden“, heißt es im Maiaufruf der KAB Deutschlands 2026. „Der 8-Stunden-Tag wird frontal durch die Arbeitgeber angegriffen. Das Recht auf Teilzeit soll abgeschafft werden. Der Sonntag langfristig zu einem normalen Arbeitstag degradiert werden.
Dazu sagen wir in aller Deutlichkeit: NEIN! Der Schutz der Arbeitszeit ist eine hart erkämpfte Errungenschaft, die wir mit allen Mitteln verteidigen werden!
Die Krisen können nicht dadurch überwunden werden, dass die Lasten einseitig den Arbeitnehmer:innen und den sozial Benachteiligten in unserer Gesellschaft aufgebürdet werden. Dies beschädigt grundlegend die Demokratie!
Der Angriff auf die Arbeitszeit ist ein Angriff auf die Lebenszeit! Er ist ein Schlag ins Gesicht für alle, die Familie und Beruf jetzt schon unter prekären Bedingungen miteinander vereinbaren müssen.
Die von der Regierungskoalition vorgetragene Begründung, im Sinne der besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu handeln, ist eine Farce und eine Täuschung von Menschen, die unter der Mehrfachbelastung von Job und Sorgearbeit leiden! In Wahrheit verlieren die Arbeitnehmer:innen das Recht auf die souveräne Mitgestaltung ihrer Arbeitszeit.“
260223_KAB-PM-1.-Mai-Final.pdf
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