Diakon Michael Wagner zeigt im aktuellen „KABumm“: Warten heißt heute nicht Hinhalten, sondern widerständig dranbleiben. Gegen Trickle-Down-Versprechen setzt die KAB auf Gerechtigkeit von unten. Wartend dranbleiben!
Was heißt Warten heute - fragt Diakon Michael Wagner in der aktuellen Folge von "KABumm": nicht passives Hinhalten, sondern widerständiges Dranbleiben. Nicht auf Gnade von oben hoffen, sondern mit dem Wenigen, das da ist, Gestaltungskraft entfalten.
Wie die Knechte und Mägde am Lichtmesstag. Wie Simeon und Hanna. Wie Maria und Josef. Maria und Josef bringen zwei Turteltauben in den Tempel – das Opfer der Armen. Von Anfang an steht der Messias auf der Seite derer, die wenig haben.
Die aktuelle Folge verbindet die biblische Lichtmess-Erzählung mit einer scharfen Kritik am neoliberalen "Trickle-Down-Versprechen" und stellt ihm eine andere Vision entgegen: Gerechtigkeit, die von unten wächst. Die KAB steht in dieser Tradition: Wir organisieren von unten. Wir fordern Löhne, von denen man leben kann, bezahlbaren Wohnraum und Arbeitsbedingungen, die Würde ermöglichen. So wird aus Warten Widerstand – und aus Geduld politische Spiritualität.
Wartend dranbleiben!
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