Ministerpräsident Söder stellt nach der Haushaltsklausur des Ministerrats am 11.11.2025 gemeinsam mit Finanzminister Füracker und Wirtschaftsminister Aiwanger die Ergebnisse vor. Screenshot aus der Liveübertragung der Pressekonferenz auf Facebook. Quelle: Bayerische Staatskanzlei/bayern.de
Das bayerische Kabinett will das Kinderstartgeld streichen und dafür in die Kitas investieren. Details sind aber noch offen, alle Forderungen unserer Aktion bleiben aktuell. Der Druck auf die Politik muss bestehen bleiben. Kita-Beschäftigte und Eltern dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden!
Update vom 27.11.2025: Die Sozialministerin hat gestern angekündigt, dass die staatliche Betriebskostenförderung 2026 um 10 % steigen soll. Mitmachen lohnt sich trotzdem (oder gerade deswegen) mehr denn je! Unser Druck wirkt und es sind noch viele Punkte offen! Unsere Pressemitteilung vom 14.11.2025 bleibt aktuell.
Nach Streichung des Kinderstartgelds und „Geldsegen“ für die Kitas
München, 14.11.2025. Nach der Haushaltsklausur des bayerischen Kabinetts hat Ministerpräsident Markus Söder angekündigt, das Kinderstartgeld zu streichen. Die freiwerdenden Mittel sollen in die Betriebskostenförderung der Kitas fließen. Zu dem Vorhaben erklärt Christine Muschalla, Diözesanvorsitzende der KAB München und Freising und Kita-Verwaltungsleitung:
„Wir begrüßen sehr, dass der Freistaat große Summen ins Kita-System investieren will. Es ist ein dringend nötiger und auch überfälliger Schritt. Wachsamkeit ist trotzdem angebracht. Denn Details sind bisher keine bekannt und von einer Erhöhung des Basiswerts oder einer Anpassung des Personalschlüssels ist weiterhin keine Rede. Alle Forderungen aus unserer Aktion ‚Wimpel für Wandel! Jetzt erst recht‘ bleiben unverändert aktuell. Bei den versprochenen zusätzlichen Geldern wird man die Umsetzung sehr genau beobachten müssen. Es muss endlich tatsächlich zu den Verbesserungen kommen, die die Kita-Beschäftigten, Eltern und Kinder jeden Tag ersehnen. Nur unter dem massiven Druck der Kommunen, Kita-Verbände und Gewerkschaften in den letzten Monaten hat die Staatsregierung gehandelt. Diesen Druck gilt es weiter aufrecht zu erhalten.“
„Besonders bedenklich finden wir, dass im Grunde genommen jetzt die Kita-Beschäftigten gegen die Eltern ausgespielt werden“, ergänzt Sibylle Schuster, Geschäftsführerin der KAB München und Freising und Leiterin der Facharbeitsgruppe Kindertagesstätten (AG Kita). „Wir wünschen uns, dass die Bayerische Staatsregierung zusätzliches Geld in die Hand nimmt, statt einfach nur umzuschichten, und damit die Solidarität stärkt. Das Geld für die Kitas kann auch nur dann zu nachhaltigen Verbesserungen führen, wenn der Freistaat gleichzeitig die Qualitätsstandards erhöht. Etwa, indem er an der Fachkraftquote oder an der Ausbildung für Quereinsteiger:innen arbeitet. Oder, indem er wieder verbindlich vorschreibt, dass Kita-Leitungen eine pädagogische Ausbildung haben müssen.“
Hintergrund: Aktion „Wimpel für Wandel!“
Im Oktober 2025 haben die KAB München und Freising, der Verband Kita-Fachkräfte Bayern, der KEG Bayern, GEW Bayern und ver.di Bayern gemeinsam die Aktion „Wimpel für Wandel! Jetzt erst recht“ gestartet. Diese soll die Bayerische Staatsregierung und insbesondere Ministerpräsident Markus Söder dazu bewegen, die Arbeitsbedingungen in den Kitas, die Qualität der frühkindlichen Bildung und die Zuverlässigkeit der Betreuung wirksam zu verbessern. Der erste Teil der Aktion „Wimpel für Wandel“ im Frühjahr 2025 hatte fast 9.000 Protestwimpel von Kita-Beschäftigten, Eltern und Kindern erbracht.
Mehr Infos zur Aktion „Wimpel für Wandel! Jetzt erst recht“ gibt es hier: https://www.kabdvmuenchen.de/wimpel-fuer-wandel/
251114_KAB-PM-Streichung-Kinderstartgeld.pdf
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