Der KAB-Bundesvorsitzende Andreas Luttmer-Bensmann (links) in Berlin mit Peter Weiß, dem Vorsitzenden der Arbeitsgruppe Arbeit und Soziales der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Thema des Treffens in der vergangenen Woche war die Mindestlohn-Forderung der KAB. Foto: KAB
Am Welttag der menschenwürdigen Arbeit fordert die KAB einen armutsfesten Mindestlohn von 13,69 Euro und erneut das Lieferkettengesetz. Falls Sie die KAB-Petition zur Erhöhung des Mindestlohns noch nicht unterzeichnet haben: Holen Sie es jetzt nach! Unterschreiben Sie hier online: www.kab.de/mindestlohn-petition
Aus Anlass des Welttags für menschenwürdige Arbeit am 7. Oktober setzt sich die KAB Deutschlands für einen armutsfesten Mindestlohn in Europa und Deutschland ein. „Immer noch müssen sich Millionen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in Europa in schlecht bezahlten Jobs verdingen, um sich und ihre Familien über den Tag zu bringen“, erklärt Andreas Luttmer-Bensmann, Bundesvorsitzender der KAB Deutschlands. Der KAB-Vorsitzende fordert EU-Kommissarin Ursula von der Leyen auf, endlich ihr Versprechen umzusetzen und eine europäische Richtlinie vorzulegen, die jeweils in den Ländern der EU allen Arbeitnehmer*innen bei Vollzeit einen armutsfesten Lohn garantiert. Die Bundesregierung müsse die EU-Ratspräsidentschaft nutzen, um die Mindestlohn-Richtlinien voranzutreiben.
„Menschenwürdige Arbeit beginnt bei armutsfesten Mindestlöhnen“, betont Luttmer-Bensmann. Der katholische Sozialverband setzt sich daher auch in Deutschland für einen Mindestlohn von 13,69 Euro pro Stunde ein, da die jetzige Lohnuntergrenze weder für ein menschenwürdiges Auskommen noch gegen Armut im Alter schützt. Mit einer Petition (www.kab.de/mindestlohn-petition) an Bundesarbeitsminister Hubertus Heil will die KAB eine Gesetzesinitiative zum Mindestlohn anregen, um Löhne in Deutschland armutsfest zu machen. „Es geht nicht an“, so Bundesvorsitzender Luttmer-Bensmann, „dass Arbeitnehmer 40 Jahre 40 Stunden die Woche arbeiten und mit einer Rente von gerade einmal 660 Euro im Monat noch unter unterhalb der Grundsicherung auskommen müssen“.
Zudem fordert die KAB die Bundesregierung auf, endlich das Lieferkettengesetz umzusetzen. „Deutschland und deutsche Firmen müssen weltweit Vorreiter für Sozial- und Arbeitsrechten sowie für Umweltschutzstandards sein“, fordert KAB-Bundesvorsitzender Luttmer-Bensmann. Anfang September hatten die Aktivisten der „Initiative Lieferkettengesetz“ 222.222 Unterschriften vor dem Kanzleramt übergeben. Für die KAB mit vor Ort war Bundespräses Stefan Eirich.

Bundespräses Stefan Eirich (erste Reihe, Zweiter von Links) bei der Übergabe der Unterschriften für ein Lieferkettengesetz am 9. September 2020 vor dem Kanzleramt in Berlin.
Abonnieren Sie unseren monatlichen Newsletter:
26. Februar 2026 bis 11. Mai 2026
80336 München - online
BieBiR: Bildung für ehrenamtliche Bildungsreferenten/innen – Engagement stärken, Wandel gestalten
11. Mai 2026, 18:00 Uhr
80336 München - online
Online-Seminar: Von der Selbstentfaltung zur Solidarität
16. Juni 2026, 19:00 Uhr
6 verschiedene Orte - Präsenz
Entwicklungszusammenarbeit in der EINEN Welt am Beispiel Tansania - Terminübersicht
16. Juni 2026, 19:00 Uhr
85356 Freising - Kepserstr. 26
Entwicklungszusammenarbeit in der EINEN Welt am Beispiel Tansania
18. Juni 2026, 19:00 Uhr
81925 München - Muspillistr. 31
Bairische Singstunde in Oberföhring
18. Juni 2026, 20:00 Uhr
84503 Altötting - Kapellplatz 8
Entwicklungszusammenarbeit in der EINEN Welt am Beispiel Tansania
20. Juni 2026, 19:00 Uhr
82538 Geretsried - Johannisplatz 21
Entwicklungszusammenarbeit in der EINEN Welt am Beispiel Tansania
22. Juni 2026, 19:00 Uhr
83126 Flintsbach - Kirchplatz 5a
Entwicklungszusammenarbeit in der EINEN Welt am Beispiel Tansania
24. Juni 2026, 19:00 Uhr
85570 Markt Schwaben - Webergasse 3
Entwicklungszusammenarbeit in der EINEN Welt am Beispiel Tansania
25. Juni 2026, 19:00 Uhr
85235 Odelzhausen - Benefiziumsweg 3
Entwicklungszusammenarbeit in der EINEN Welt am Beispiel Tansania