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Wahl-O-Mat für Kommunalwahl steht allen offen

Breites Fragenspektrum über alle wichtigen Zukunftsfelder der Politik
 
Mühldorf: Der Wahl-O-Mat der mit Hilfe von Bürgern und der KAB erarbeitet wurde, kann weiterhin mit Inhalten gefüllt werden. Dazu sind neben den Bürgermeisterkandidaten, die zur Wahl stehenden Gemeinderäte aufgefordert. Auch die Kandidaten für den Kreistag und die Landratsaspiranten können für Transparenz und klare politische Aussagen sorgen. „Dem Bürger eröffnen sich völlig neue Möglichkeiten,“ schwärmt Diözesansekretär Rainer Forster. Die Einstellung der Kommunalpolitiker im Wohnzimmer zu diskutieren könnte seiner Meinung nach durchaus einen Tatort ersetzen. Anders als beim Wahlautomaten der Bundeszentrale für politische Bildung, der nur bei vermeintlich großen Wahlen (ab Landtag) angeboten wird, haben die Bürger hier nun die Möglichkeit, die Kandidaten persönlich zu briefen. Von einigen Kommunen hat die KAB die Listen der Kandidaten schon bekommen. Informiert wurden alle Wahlämter im Landkreis bereits Mitte Januar. Ob die Wahlämter der Bitte der KAB nachgekommen sind und die Bewerber darüber unterrichtet haben, wird sich an den Rückmeldungen zeigen.
Und selbst wenn es nur einen Kandidaten für ein Amt gibt, wollen die an den Fragen beteiligten Bürger und KAB-Mitglieder eine Rückmeldung einfordern. Anmelden können sich die Bewerber ab sofort über die Plattform www.BürgerInBewegung.de. Die Teilnahme kostet laut Jörg Brüggemann nur wenig Lebenszeit und lässt sich für den persönlichen Wahlkampf durchaus einsetzen. Umgekehrt könnte es zu unangenehmen Nachfragen kommen, falls sich der Kandidat aus der Nachbarschaft den Fragenkatalog der engagierten Bürger nicht stellt.

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