Würde lässt sich nicht kürzen. Die Regierung macht Beschäftigte zum Sündenbock – Lohnfortzahlung weg, Kündigungsschutz weg, Grundsicherung gekürzt. Die KAB kämpft für einen starken Sozialstaat und echte Gerechtigkeit. Die aktuelle Folge von "KABumm"
Der Wirtschaft geht es schlecht, also werden Beschäftigte zum Sündenbock. Zu krank? Weg mit der Lohnfortzahlung ab dem ersten Tag. Zu unflexibel? Der Kündigungsschutz muss fallen. Sogar Marcel Fratzscher vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung entlarvt das als reine „Sündenbock- und Phantomdebatte". Und dann die Grundsicherung kürzen – herunter aufs Existenzminimum. Die Lasten werden abgeladen auf die, die ohnehin schon tragen. Doch wer selbst nie am Monatsende gezittert hat, ob das Geld noch reicht, der kürzt leicht. Jesus lehrt uns ein anderes Joch – eines, das sanft ist und dessen Last leicht. Er verdammt jene, die „schwere, unerträgliche Lasten" auf die Schultern der Menschen legen und selbst keinen Finger rühren. Seine Lehre steigt von unten nach oben auf. Papst Leo fragt zu Recht: Welches Menschenbild steht hinter den Gesetzen? Ein Gesetz ist erst dann gut, wenn es vor der Würde des Menschen bestehen kann. Würde lässt sich nicht kürzen – und wer schweigt, kürzt mit. Gerechtigkeit und soziale Sicherheit sind die Fundamente unserer Demokratie. Dafür steht die KAB.
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