100 Abschiebungen täglich, ein eigenes Abschiebeterminal in München und Millionen an Einnahmen: Was passiert, wenn Menschen zur logistischen Kennzahl werden? Das neue KABumm mit KAB-Präses Michael Wagner stellt die Frage nach Würde, Moral und Menschlichkeit.
100 Abschiebungen pro Tag – das ist das erklärte Ziel der bayerischen Staatsregierung. Dafür soll am Flughafen München ein eigenes Abschiebeterminal entstehen. Doch was bedeutet es, wenn Menschen wie logistisches Material behandelt werden? Wenn Abschiebungen zu Kennzahlen, Geschäftsmodellen und Einnahmequellen werden?
Das aktuelle KABumm von KAB-Präses Michael Wagner stellt die unbequeme Frage: Wie kann ein Terminal, das Millionen an Mieteinnahmen für die Stadt generiert, mit der Würde des Menschen vereinbar sein? Wo verläuft die Grenze zwischen Verwaltungshandeln und Entmenschlichung?
Denn Flüchtlinge sind keine Zahlen. Keine Ware. Keine Fracht. Jeder Mensch besitzt Würde.
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