Nachrichten 
25.11.2020

Petition: Mindestlohn auf 13,69 Euro erhöhen

Der Mindestlohn bleibt für viele eine Armutsfalle – auch nach der jüngsten Anhebung durch die Mindestlohnkommission. 13,69 Euro sind eine Frage der Menschenwürde. Unterschreiben Sie jetzt die bundesweite Petition der KAB, online oder auf Papier. Für die Online-Variante auf der Website der KAB Deutschlands klicken Sie bitte auf diesen Link:

http://www.kab.de/mindestlohn-petition

Unterschriftenlisten zum Download und ein Motiv zum Teilen auf Facebook finden Sie weiter unten. Zudem liegen im KAB-Diözesanbüro, Pettenkoferstr. 8, 80336 München (U-Bahn Sendlinger Tor) Unterschriftenlisten aus. Dort können Sie ausgedruckte Listen erhalten, auch per Post, oder persönlich unterschreiben. Die Kontaktdaten finden Sie ebenfalls unten.

Eine Frage der Menschenwürde

„Nicht nur München ist eine der teuersten Städte Deutschlands. In der gesamten Umgebung mit Freising, Ebersberg, Rosenheim und bis nach Landshut, Pfaffenhofen oder in die Alpenregion sind Hochpreisgebiete zu finden. Besonders hier braucht es mehr als ein paar zusätzliche Cents, um Menschen aus einem Leben in Armut zu befreien“, so Hannes Kreller, Diözesanvorsitzender der KAB München und Freising, nach der Bekanntgabe der Empfehlung der Mindestlohnkommission. Diese sieht vor, den Mindestlohn zum 1. Januar 2021 um 15 Cent zu erhöhen. „Selbst mit der Anhebung auf 10,45 Euro ab Sommer 2022 bleibt nach einem langen Arbeitsleben in Vollzeit weiter nur eine Rente von 699 Euro und damit weit unter der Grundsicherung.“

„13,69 Euro sind eine Frage der Menschenwürde“, erklärt Diakon Michael Wagner, Diözesanpräses der KAB. „Der Arbeitslohn muss ausreichen, um für sich und die Familie den Lebensunterhalt zu sichern. Ist das nicht der Fall, dann muss der Staat ein Mindesteinkommen in angemessener Höhe garantieren. Das ist eine Forderung der katholischen Soziallehre seit dem 19. Jahrhundert, seit Papst Leo XIII.“

Mindestlohn muss Armut verhindern

Die KAB fordert eine deutliche Anhebung des Mindestlohns auf 13,69 Euro. Dies entspricht 60 Prozent des derzeitigen Brutto-Durchschnittseinkommens von vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmer*innen im produzierenden Gewerbe und im Dienstleistungsbereich. Aus Sicht der KAB ist dies die tatsächliche Untergrenze für einen fairen Arbeitslohn in Deutschland.

Petition an den Bundesarbeitsminister

„Wir wollen Hubertus Heil dazu bewegen, eine Gesetzesinitiative zu starten, die das Inkrafttreten der Kommissionsempfehlung verhindert. Nur eine rasche Gesetzesreform kann einen fairen und menschenwürdigen Mindestlohn ermöglichen“, erklärt der KAB-Bundesvorsitzende Andreas Luttmer-Bensmann.

Unterstützen Sie diese Forderung und unterschreiben Sie die Petition gleich online:
http://www.kab.de/mindestlohn-petition

Die Petition läuft bis Sonntag, den 6. Dezember 2020.

Unterschriftenlisten zum Download

Klicken Sie auf diesen Link, um eine Druckvorlage der Unterschriftenliste herunterzuladen (PDF).

Senden Sie (ganz oder teilweise) ausgefüllte Liste bitte bis zum 1. Dezember 2020 an KAB Deutschlands, Bernhard-Letterhaus-Str. 26, 50670 Köln (Fax: 0221 / 7722-136).

Teilen auf Facebook

Sagen Sie Ihren Kontakten, warum Sie die Petition unterstützen und teilen Sie diesen Link:
http://www.kab.de/mindestlohn-petition

Dieses Bildmotiv können Sie gerne dazu verwenden:

KAB-Petition Motiv Facebook

Statistiken: bisherige Ergebnisse

Unterschriften Petition Mindestlohn Stand 13.11.2020

Unter diesem Link können Sie laufend den aktuellen Stand der abgegebenen Unterschriften verfolgen und auf einer Karte sehen, in welchen Landkreisen diese abgegeben wurden:
https://www.openpetition.de/petition/statistik/stoppt-die-armutsfalle-mindestlohn-2

Kontakt

KAB-Diözesanverband München und Freising e.V.
Pettenkoferstraße 8 // 3. Stock
80336 München
Telefon: 089 / 55 25 16-0
Telefax: 089 552516-95
E-Mail: info@kab-dvm.de

Das Diözesanbüro ist für Sie geöffnet:

Montag bis Donnerstag: 09:00 bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 16:00 Uhr
Freitag: 09:00 bis 12:00 Uhr

WICHTIG: Aufgrund von Corona können die Öffnungszeiten abweichen - am sichersten ist ein kurzer Anruf vorab.



Weitere Artikel der Rubrik Aktionen

Newsletter

Abonnieren Sie unseren monatlichen Newsletter:

Publikationen

Verbandszeitschrift & Bildungsprogramm
Aktuelle Ausgaben hier herunterladen:

KAB-Mitteilungsblatt 2-2020: "Welches System lässt uns leben?"

Veranstaltungen