KAB Diözesanverband München und Freising e.V.
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Neuer Vorstand beim KAB Diözesanverband München und Freising e.V.

Der alle vier Jahre stattfindende Diözesantag des KAB Diözesanverbandes München und Freising e. V. hat am Samstag den 21. Oktober 2017 einen neuen Vorstand gewählt. Die KAB ist eine selbstständige Vereinigung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern. Über 4.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer organisieren sich in der KAB im Bistum München und Freising. Die Entwicklung von sozialpolitischen Perspektiven, Arbeits- und Sozialrechtsberatung sowie spirituelle Angebote sind Schwerpunkte der verbandlichen Arbeit. 

Der Diözesanverband hat eine Doppelspitze:

Zur Diözesanvorsitzenden wurde die Münchner Stadträtin und Fachanwältin für Arbeitsrecht, Dr. Evelyne Menges, zum Diözesanvorsitzenden der Sozialexperte der KAB Deutschlands e. V. und Volkswirt Hannes Kreller gewählt.

Zum Präses, dem geistlichen Leiter, wählte der Diözesantag Diakon Michael Wagner.

Der bisherige Diözesanvorsitzende, der frühere Freisinger Oberbürgermeister, Dieter Thalhammer, trat aus Altersgründen nicht mehr zur Wahl an, die bisherige Diözesanvorsitzende Hanne Möller unterstützt den Verband zukünftig als zweite Vorsitzende. Die Funktion des zweiten Vorsitzenden übernimmt zukünftig der in der Erwachsenenbildung sehr engagierte Gerhard Endres, die Position der Schriftführerin wie bisher Ursula Jürgensonn.  

Dr. Evelyne Menges: „Gerade in der heutigen Zeit, in der Arbeitnehmer/innen durch Globalisierung und Digitalisierung ihren Arbeitsplatz verlieren, Altersarmut und Kinderarmut droht, hat die KAB ihre sozialpolitische Aufgabe. Ich freue mich, hierfür in den nächsten vier Jahren einzutreten.“

Hannes Kreller: "Prekäre Arbeitsverhältnisse  und die zunehmende Spaltung der Gesellschaft führen zu Wut und antidemokratischen Entwicklungen. Umso mehr ist unser Engagement für soziale Gerechtigkeit gefordert."

Diakon Wagner: „Die KAB ist die Stimme der Soziallehre. Gemeinsam mit den Frauen und Männern der KAB, will ich meine Stimme denen geben, die keine Stimme mehr haben oder deren Stimme verstummt ist.“