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Solidarisch und gerecht Das Rentenmodell der katholischen Verbände |
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UNTERSCHRIFTENAKTION |
Arbeit kann nicht alles leisten – Solidarität schon!
Massenarbeitslosigkeit, die
steigende Zahl der Mini-Jobs und unterbrochene Erwerbsbiografien reduzieren
zunehmend die Ansprüche an die gesetzliche Rentenversicherung. Die Krise der
Erwerbsarbeitsgesellschaft entzieht den sozialen Sicherungssystemen die
Finanzierungsbasis.
Mehr Solidarität ist notwendig!
Solidarität ist das Fundament einer Alterssicherung der Zukunft. Alle Einwohnerinnen und Einwohner sowie alle Einkünfte tragen zu diesem Sockel der Alterssicherung bei.
Das Modell der Solidarischen Alterssicherung wurde entwickelt und in die politische Diskussion eingebracht von den Verbänden:
Familienbund der Katholiken
Katholische Arbeitnehmer-Bewegung
Kath. Frauengemeinschaft Deutschlands
Kath. Landvolkbewegung Deutschlands
Kolpingwerk Deutschland
Die Sockelrente als Stufe 1 der solidarischen Alterssicherung schafft für jeden Menschen im Rentenalter eine Mindestsicherung in Höhe des soziokulturellen Existenzminimums unabhängig von der individuellen Erwerbsbiografie. Die Einbeziehung aller in die Solidarität entlastet entscheidend den Faktor Arbeit und senkt die Beiträge für die Arbeitnehmer-Pflichtversicherung.
Die Arbeitnehmer-Pflichtversicherung als Stufe 2 ist leistungsorientiert, Dauer und Höhe der Beiträge entscheiden über die spätere Rentenhöhe. Sie garantiert gemeinsam mit der Stufe 1, dass auch weiterhin die Ansprüche aus Erwerbs- und Familienarbeit ein gutes Leben im Alter sichern.
Betriebliche und private Altersvorsorge als Stufe 3 ergänzen die beiden ersten Stufen. Alle drei Stufen zusammen sichern zukünftig, dass bei veränderten Erwerbsbiografien eine Lebensstandardsicherung im Alter gewährleistet wird. Die Einbeziehung aller Einkünfte und aller Einwohner stärkt die Solidarität und schafft einen umfassenden Ausgleich in unserer zunehmend gespaltenen Gesellschaft.
Weitere Informationen finden Sie hier und unter www.buendnis-sockelrente.de